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Im Schatten des Hochofens
Arbeiter, Konzernchefs und Industriereiniger finden alle ihren Platz in der Stahlindustrie – für die einen ist die Lage prekär, die anderen hoffen auf die Zukunft Von Yannick Hug Erschienen in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 16.05.2025. Den vollständigen Artikel findest du hier. Duisburg. Es ist ein Bild der Gegensätze, das sich am Alsumer Berg im Norden Duisburgs abzeichnet. Steht man am Gipfelkreuz, zwitschern heute auf einem grün bewachsenen Trümmerberg der Nachkriegszeit Vögel im Singsang. Es nieselt leicht, die Luft ist erfüllt vom Duft der Gräser und Bäume. In der Ferne bäumt sich eine zehn Quadratkilometer große Kulisse der Schwerindustrie auf – das Stahlwerk von Thyssenkrupp. Unter das Vogelgezwitscher mischt sich ein alles…
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Offener Brief an Bundesministerin Bärbel Bas
Stolipinovo in Europa e.V. und das Netzwerk Europa in Bewegung richten einen offenen Brief an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas. Der Aufruf ergeht anlässlich der Fachkonferenz über „Herausforderungen und Lösungen im Zusammenhang mit der Zuwanderung aus EU-Mitgliedstaaten“. Das Schreiben und dazugehörige Anhänge sind hier verfügbar: https://stolipinovoeuropa.org/wp-content/uploads/2025/10/Offener-Brief-Baerbel-Bas-EU-Migration-271025.pdf
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Neues Projekt: „PASST – Potential-Analyse und Synergie-ErSchließung für Teilhabe“
Stolipinovo in Europa e.V. (Duisburg) hat zusammen mit den Vereinen Laissez-Passer (Essen) und Roma Vision (Krefeld, in Gründung befindlich) eine Förderung vom Kompetenzzentrum Integration des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW erhalten. Der volle Titel des Projektes lautet: PASST – Potential-Analyse und Synergie-ErSchließung für Teilhabe: Akquirierung von Brückenbauer*innen aus Migrantischen Selbstorganisationen (MSOs) marginalisierter Einwohner*innen mit rumänischer, bulgarischer und libanesischer Migrationsgeschichte. Wir wollen damit also nicht nur direkte Hilfe in der Sozialberatung anbieten, sondern auch aktive und gut vernetzte Menschen in arabischen, bulgarischen, rumänischen und Rom:nia-Communities zusammenbringen, um eine aktive gegenseitige Hilfe im Alltag und somit gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen. Seid ihr bereits…
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Kulturfestival und Gesangswettbewerb “O’ses Almanya/The Voice of Germany” in Marxloh
Am Sonntag, 21.09.2025 fand ein Kulturfestival und das Finale des Gesangswettbewerb “O’ses Almanya/The Voice of Germany” statt. Die Veranstaltung stieß sowohl in Marxloh als auch online auf großes Interesse, mit vielen lächelnden Gesichtern, bewegenden Momenten und reger Beteiligung in den sozialen Netzwerken. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer*innen für ihre beeindruckenden Auftritte, ihr Talent und ihre Begeisterung! Ihr habt die Veranstaltung unvergesslich gemacht und den wahren Geist von Musik und Unterhaltung gezeigt. Die Gewiner*innen von O’ses Almanya sind: 🥇 Bekir – Erster Platz 🥈 Hanife – Zweiter Platz 🥉 Zhivko – Dritter Platz Ein besonderer Dank gilt unserem Publikum und der Jury für die sorgfältige Auswahl der Gewinner*innen sowie den Organisator*innen…
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Artikel „Rechtsruck nach Duisburger Modell“ vom 13.09.2025
In einem Artikel für die Zeitung „ak – analyse & kritik“ kritisiert die Soziologin Polina Manolova die Kriminalisierung südosteuropäischer Arbeitsmigrant*innen durch einen sozialpolitischen Rechtsruck. Exemplarisch dafür steht die Stadt Duisburg, wo der politische Diskurs um angeblichen „Sozialmissbrauch“ die massive Ausbeutung durch Sub- und Leiharbeitsfirmen, etwa bei Großkonzernen wie Thyssenkrupp, gezielt verschleiert. Ein System repressiver Ordnungspolitik führt dort zu behördlichen Schikanen durch Jobcenter, der Infragestellung des EU-Freizügigkeitsrechts und plötzlichen Zwangsräumungen von sogenannten „Schrottimmobilien“, die Familien in die Obdachlosigkeit treiben. Zur Durchbrechung dieser Entrechtung müssen statt der Bestrafung der ohnehin ausgebeuteten Menschen die verantwortlichen Großkonzerne in die Pflicht genommen und die Subunternehmer-Netzwerke streng reguliert werden, um die Ausnutzung von Migrant*innen als rechtlose…
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Beitrag zur Diskussionsveranstaltung „Keine Stimme für Rassismus und Krieg“ am 16.1.2025
Am Donnerstag, 16.01.2025 hat Stolipinovo in Europa an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Keine Stimme für Rassismus und Krieg“ in Duisburg-Hamborn teilgenommen. Die Veranstaltung wurde vom Bündnis „Duisburg stellt sich quer“ organisiert und ist Teil der gleichnamigen Kampagne, mit der sich das Bündnis und seine Mitgliedsorganisationen gegen ausländerfeindliche Tendenzen und Maßnahmen in der deutschen Politik stellt und zum Widerstand gegen diese aufruft. Auf dem Panel gab es außerdem Beiträge von der Initiative Marxloher Nachbarn, von der Jugend gegen Rassismus und dem Bündnis Heizung Brot und Frieden. Im Folgenden geben wir die Rede von Philipp Lottholz, Vorstandsmitglied von Stolipinovo in Europa e.V., wieder. Guten Abend und vielen Dank für die Einladung zu…
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Forschungsbericht zum Projekt „Diskriminierung jenseits der Kategorien“ veröffentlicht
Unser erster Forschungsbericht ist da! Im Rahmen des Projektes „Diskriminierung jenseits der Kategorien. Erfahrungen osteuropäischer Einwanderer in urbanen Sozialräumen (DjeKa)“ haben Mitglieder des Vereins in Zusammenarbeit mit dem Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen und dem Verein SGDV die Bedingungen struktureller Diskriminierung untersucht, die bulgarische und rumänische Migrant:innen in Duisburg erfahren. Der Bericht bietet eine kritische Analyse der drei wichtigsten Lebensbereiche: Arbeit, Sozialleistungen und Wohnen. Entgegen den weit verbreiteten Vorstellungen vom ‚Sozialleistungsmissbrauch‘ nehmen die Migrant:innen, die wir begleitet haben, wohlfahrtsstaatliche Leistungen nur zögerlich in Anspruch. „In manchen Fällen haben sie unsere Hinweise auf Möglichkeiten, staatliche Hilfen zu beantragen, auch aktiv ausgeschlagen“, berichtet Polina Manolova. Was in der öffentlichen Berichterstattung oft…
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10.09.2024: „Стоп на масовите принудителни изселвания в Дуисбург-Марксло“
www.stolipinovoeuropa.orginfo@stolipinovoeuropa.org ПРЕССЪОБЩЕНИЕ Уважаеми колеги, Бихме желали да привлечем вниманието Ви към планираните изселвания на български граждани в Германия. Преди седмица с нас се свързаха наши сънародници от Дуисбург, които са получили писма от местните общински власти с уведомление, че трябва да напуснат апартаментите си до средата на септември 2024. Всички засегнати са наематели от улиците Gertrudenstraße, Diesterwegstraße, Pestalozzistraße, Wilfriedstraße, Halskestraße и Wiesenstraße, които са коректни наематели на фирмата Ivere Property Management. Оказва се, че фирмата собственик на имотите, общо около 50 на брой, в продължение на месеци не е изплащала задълженията за ток и вода към общинското комунално предприятие. Сега то възнамерява да спре подаването на питейна вода, което според…
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Veranstaltungsbericht „Spaces of Migration and Labour: Living – Articulating – Organizing“
Im Mai 2024 brachte der Workshop „Spaces of Migration and Labour“ an der Universität Duisburg-Essen Wissenschaftler, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen zusammen, um die strukturelle Ausbeutung von Arbeitsmigrant*innen zu beleuchten. In Branchen wie der Bau-, Reinigungs- und Logistikindustrie gehören massenhafter Betrug und die systematische Unterwanderung von Arbeitsrechten durch unzureichende Kontrollen zum Alltag. Diese prekären Arbeitsbedingungen wirken sich auch gravierend auf die Lebenssituation der Betroffenen aus, die oft mit Ausbeutung auf dem Wohnungsmarkt und Behördenwillkür zu kämpfen haben. Um dieses System zu durchbrechen, sind eine strengere Regulierung von Sub- und Leiharbeitsfirmen, grenzüberschreitende gewerkschaftliche Solidarität sowie neue Rekrutierungsmodelle, die konsequent die Bedürfnisse der Arbeiter*innen in den Mittelpunkt stellen, zwingend notwendig. Den vollständigen englischsprachigen Bericht…
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Ausschreibung: Bürokraft (m/f/d) zur Unterstützung des Vorstands auf Honorarbasis
Stolipinovo in Europa e.V. sucht für den Zeitraum April bis Juni 2024 (sowie mögliche Folgeaufträge) eine Bürokraft (m/w/d) auf Honorarbasis für 25 EUR pro Stunde. Die Bezahlung soll im Rahmen eines Ehrenamtsvertrages und somit steuer- und abgabenfrei bis zum Freibetrag von 840 EUR erfolgen. Die Tätigkeit von 20-30 Stunden pro Monat umfassen Verwaltungs- und Büroaufgaben, insbesondere Buchhaltung, Abrechnung und Dokumentation von Personal- und Projektfinanzen im Rahmen des Projektes “Diskriminierung jenseits der Kategorien: Erfahrungen osteuropäischer Einwanderer in urbanen Sozialräumen (DjeKa)”, welches in Zusammenarbeit mit dem Instiut für Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen durchgeführt wird. Die Tätigkeit soll primär im Homeoffice ausgeführt werden, bei teilweiser Anleitung in den Arbeitsräumen des Vereins im…