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Veranstaltungsbericht „Spaces of Migration and Labour: Living – Articulating – Organizing“

Im Mai 2024 brachte der Workshop „Spaces of Migration and Labour“ an der Universität Duisburg-Essen Wissenschaftler, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen zusammen, um die strukturelle Ausbeutung von Arbeitsmigrant*innen zu beleuchten. In Branchen wie der Bau-, Reinigungs- und Logistikindustrie gehören massenhafter Betrug und die systematische Unterwanderung von Arbeitsrechten durch unzureichende Kontrollen zum Alltag. Diese prekären Arbeitsbedingungen wirken sich auch gravierend auf die Lebenssituation der Betroffenen aus, die oft mit Ausbeutung auf dem Wohnungsmarkt und Behördenwillkür zu kämpfen haben. Um dieses System zu durchbrechen, sind eine strengere Regulierung von Sub- und Leiharbeitsfirmen, grenzüberschreitende gewerkschaftliche Solidarität sowie neue Rekrutierungsmodelle, die konsequent die Bedürfnisse der Arbeiter*innen in den Mittelpunkt stellen, zwingend notwendig.

Den vollständigen englischsprachigen Bericht zu den Ergebnissen des Workshops kannst du hier nachlesen.