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Artikel „Rechtsruck nach Duisburger Modell“ vom 13.09.2025

In einem Artikel für die Zeitung „ak – analyse & kritik“ kritisiert die Soziologin Polina Manolova die Kriminalisierung südosteuropäischer Arbeitsmigrant*innen durch einen sozialpolitischen Rechtsruck. Exemplarisch dafür steht die Stadt Duisburg, wo der politische Diskurs um angeblichen „Sozialmissbrauch“ die massive Ausbeutung durch Sub- und Leiharbeitsfirmen, etwa bei Großkonzernen wie Thyssenkrupp, gezielt verschleiert. Ein System repressiver Ordnungspolitik führt dort zu behördlichen Schikanen durch Jobcenter, der Infragestellung des EU-Freizügigkeitsrechts und plötzlichen Zwangsräumungen von sogenannten „Schrottimmobilien“, die Familien in die Obdachlosigkeit treiben. Zur Durchbrechung dieser Entrechtung müssen statt der Bestrafung der ohnehin ausgebeuteten Menschen die verantwortlichen Großkonzerne in die Pflicht genommen und die Subunternehmer-Netzwerke streng reguliert werden, um die Ausnutzung von Migrant*innen als rechtlose Arbeitskraft zu stoppen.

Den vollständigen Artikel „Rechtsruck nach Duisburger Modell“ kannst du hier nachlesen.