Rede „Unwillen, ernsthaft die Bedingungen von Leih- und Zeitarbeiter*innen zu prüfen“ auf der ThyssenKrupp Steel Hauptversammlung am 03.02.2023
In seiner Rede kritisiert Philipp Lottholz die lebensgefährliche Ausbeutung osteuropäischer Leiharbeiter durch Subunternehmen. Exemplarisch dafür steht der Fall des 26-jährigen Bulgaren Refat Süleyman, der 2022 auf dem Duisburger Werksgelände ums Leben kam. Ein System der „organisierten Verantwortungslosigkeit“ durch Subunternehmen führt dort zu systematischem Lohnraub, unbezahlten Überstunden und lebensgefährlicher Arbeit ohne muttersprachliche Sicherheitsunterweisungen. Zur Beendigung dieser Missstände sind eine lückenlose Aufklärung aller Betriebsunfälle, die Garantie grundlegender Arbeitsrechte sowie der konsequente Ausschluss ausbeuterischer Subunternehmen zwingend erforderlich.
Die gesamte Rede mit allen detaillierten Forderungen kannst du hier nachlesen.